Wo bekomme Ich ein eTicket?

Als Fahrgast erhalten Sie ihr eTicket direkt bei Ihrem Verkehrsunternehmen oder Verkehrsverbund. Das ist Ihr Kundenvertragspartner.

Als Abonnent wird Ihnen das eTicket in Form einer Chipkarte nachhause geschickt oder Sie holen es  im Kundencenter ab.

In machen Verkehrsverbünden können Sie Chipkarten auch am Automaten ziehen. Das sind dann anonymisierte Pre-Paid-Karten. Ein Upgrade zu z. B. einem Abo ist aber natürlich möglich.

 

Ein (((eTicket fürs Handy gibt es natürlich auch. Mittlerweile bieten die meisten Verkehrsunternehmen und –verbünde eigene Apps an, in denen man auch Tickets kaufen kann. Die kommen dann als 2D-Barcode aufs Display. Aber: Abos und andere hochpreisige Tickets gibt es noch nicht als Handyticket.

Gültigkeit

Technisch ist eine Chipkarte bis zu fünf Jahren  nutzbar. Dann muss sie ersetzt werden. Dies geschieht automatisch durch Ihr Verkehrsunternehmen, das Ihnen eine neue Chipkarte rechtzeitig zuschickt.

 

Abonnements und Zeitkarten verlieren ihre Gültigkeit, wenn der entsprechende Vertrag bzw. der Gültigkeitszeitraum abgelaufen ist. Dies ist z.B. bei einem Schülerticket nach Ablauf der Schulzeit der Fall. Die Chipkarte kann dann zwar technisch noch funktionieren, die Fahrtberechtigung, also das Ticket, ist aber nicht mehr gültig.

Preisermittlung

Je nachdem in welchem Umfang Ihr Verkehrsunternehmen Ihnen das (((eTicket Deutschland anbietet, können Sie vor der Reise herkömmliche Zeit- und Zonenfahrkarten kaufen oder nach der Reise Ihre Route flexibel nach Nutzung bezahlen. Die Preisermittlung sowie die Bezahlung sind in jedem Fall elektronisch und bargeldlos.

Wenn Sie vor Fahrtantritt noch nicht wissen, welches Ticket Sie benötigen, oder wenn Sie sich noch nicht festlegen möchten, wo Ihre Reise endet, dann können Sie die automatische Fahrpreisermittlung nutzen, die dem Prinzip einer Taxinutzung ähnelt: Der Fahrpreis ergibt sich erst am Zielort, also nachdem die ganze Route zurückgelegt ist.

Durch die Digitalisierung der Fahrscheine können neben den herkömmlichen Ticketarten (z. B. Abos, Zeit- und Zonentickets) nun auch neuartige Tarife angeboten werden. Ein solcher eTarif ist z. B. der Luftlinientarif. Hier wird der Preis über die kürzeste Strecke berechnet. Umwege, auch solche, die durch Schienenverkehr bedingt sind, werden nicht eingerechnet.

Wird ein Check-In / Check-Out angeboten, braucht man sich dank automatischer Fahrpreisermittlung gar keine Gedanken zu Tarifen zu machen. Der bestmögliche Preis wird nach dem Check-Out im Hintergrundsystem berechnet. Sobald sich z. B. an einem Tag die Fahrten soweit summieren, dass das Tagesticket das günstigste Ticket ist, wird genau dieses berechnet.

Welche Möglichkeiten Ihr Verkehrsunternehmen anbietet erfahren Sie in Ihrem Kundencenter.